HochstiftBewegt treibt die zukunftsorientierte Ausrichtung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im Raum Delbrück voran. Im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens wird das Linienbündel Delbrück für den Zeitraum ab 2028 neu aufgestellt. Ziel ist es, das Angebot zu optimieren und gleichzeitig flexibler zu gestalten. Neben einem angepassten Linienverkehr geht es dabei um ergänzende On-Demand-Angebote. Diese geplanten Neuerungen stellte HochstiftBewegt in der Sitzung des Infrastruktur-, Mobilitäts- und Digitalisierungsausschusses der Stadt Delbrück am gestrigen Mittwoch (18. März) vor.
Das Ausschreibungsverfahren ist ein zweistufiger Wettbewerb, der im Juli 2026 mit der Vorabbekanntmachung beginnt. Falls keine Bewerbung für einen eigenwirtschaftlichen Betrieb eingeht, folgt im Juli 2027 eine europaweite Ausschreibung für zwei Jahre ab Juli 2028. Ab dann sind im Regionalbus-Verkehr mehrere Verbesserungen vorgesehen. Optimierte Verbindungen in die Ortsteile sollen den ÖPNV attraktiver machen. Zudem soll perspektivisch die Anbindung neuer zentraler Umsteigepunkte erfolgen.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Schulverkehr: Eine jährliche Anpassung an die tatsächlichen Schülerzahlen und eine bessere Abstimmung auf die Schulzeiten soll für weitere Optimierungen und Akzeptanz sorgen. Auch das Linienbündel Delbrück soll von den positiven Erfahrungen mit dem On-Demand-Angebot unter dem Markennamen Holibri profitieren. Insbesondere in Randzeiten und am Wochenende können individuell ausgerichtete Angebote zusätzliche Mobilität ermöglichen. „Unsere Planungen nehmen wir in enger Abstimmung mit den beteiligten Kommunen, darunter Delbrück, Hövelhof, Salzkotten und der Stadt Paderborn, vor. Das vorrangige Ziel ist ein zukunftsfähiges und bedarfsgerechtes Mobilitätsangebot für die Region“, betont HochstiftBewegt-Geschäftsführer Marcus Klugmann.
