Jeder Handgriff in der Werkstatt zählt

Automatische Fahrgast-Zählsysteme (AFZS) liefern eine wichtige Grundlage für die Angebotsplanung im ÖPNV. Damit die Systeme dauerhaft verlässliche Daten liefern, müssen kleinere Störungen möglichst schnell erkannt und behoben werden. Auf Initiative der go.on Gesellschaft für Bus- und Schienenverkehr mbH hat HochstiftBewegt gemeinsam mit dem Zweckverband Mobilität Ruhr-Lippe und MG Industrieelektronik GmbH Werkstatt-Mitarbeitenden aus zwölf Verkehrsunternehmen die Technik hinter den AFZS nähergebracht.

Im Mittelpunkt standen dabei die Einbausituation der Sensoren und des Zentralgeräts, typische Fehlerbilder sowie einfache Sichtprüfungen, mit denen sich viele Störungen im Alltag erkennen und beheben lassen – beispielsweise verschmutzte oder verdrehte Sensoren sowie gelöste Steckverbindungen.

Der Workshop hat gezeigt: Viele kleinere Probleme lassen sich direkt vor Ort beheben. Das spart Abstimmungen mit Wartungsdiensten, reduziert Standzeiten und sorgt dafür, dass die Fahrzeuge schneller wieder im Linienbetrieb unterwegs sind. Insgesamt nahmen 29 Personen an dem rund dreistündigen Workshop auf dem Betriebshof der Hermesmeyer GmbH in Paderborn teil. Der intensive fachliche Austausch machte deutlich, wie wertvoll der direkte Dialog zwischen Verkehrsunternehmen, Werkstätten und Technikpartnern ist.

Zum Foto v.l.: Christian Jürgenliemke (ZRL), Peter Jungemann (GF ZRL), Lilav Majono (ZRL), Jonas Hanisch (HochstiftBewegt), Michael Müller (MG Industrieelektronik), Furkan Orhan (MG Industrieelektronik).

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